Doubleclick Tief in den roten Zahlen

Der weltgrößte Online-Vermarkter kommt aus den roten Zahlen nicht heraus. Stellenabbau geplant.

New York – Der Internet-Werbevermarkter hat auch im dritten Quartal rote Zahlen geschrieben. Der Verlust belief sich auf 12,6 Millionen Dollar oder neun Cents pro Aktie, teilte das Unternehmen nach Börsenschluss am Donnerstag mit. Damit liegt das Unternehmen zwar leicht über den Erwartungen von Analysten, die mit einem Verlust von 10 Cents pro Aktie gerechnet hatten. Doch gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind die Zahlen enttäuschend, denn im dritten Quartal 2000 verbuchte das Unternehmen noch einen Gewinn von drei Cents pro Aktie.

Doubleclick-CEO Kevin Ryan teilte gleichzeitig mit, dass der Vermarkter im vierten Quartal 100 Stellen streichen werde – sechs Prozent der Mitarbeiter. Insgesamt zählt das Unternehmen zur Zeit noch 1650 Angestellte. Ursprünglich waren es 2000 Mitarbeiter.

Wie hoch die Einsparungen sein werden, wurde nicht bekannt. Doubleclick werde aber auch in Zukunft an seinem Sparkurs festhalten, so Ryan. Ende September hatte der Vermarkter bereits seine Prognosen für das dritte Quartal gesenkt. Unter anderem auch mit der Begründung, dass sich die Terroranschläge vom 11. September wie bei allen Medienunternehmen negativ auswirkten.

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