Lipro Am Ende

Pleite - das Gericht eröffnet das Insolvenzverfahren für das Software-Unternehmen.

Berlin - Für die Lipro AG  ist per 5. Oktober beim Amtsgericht Charlottenburg das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Dies teilte der Anbieter von hoch spezialisierter Standardsoftware für produzierende Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

In Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter solle das Unternehmen nun grundlegend saniert werden. Ein Sanierungskonzept wurde gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schulze & Braun erarbeitet. Es sei möglich, mittelfristig einen großen Teil der Gläubigerforderungen zu begleichen, schreibt die Gesellschaft.

Grundlage des Sanierungskonzepts sei das bereits im Mai und Juni eingeleitete Umstrukturierungskonzept. Dieses sehe das Outsourcing der operativen Geschäftsbereiche in effiziente, eigenständige Profitcenter vor.

Tochter- und Partnerunternehmen von Lipro werden auf Basis von Lipro erworbener Nutzungslizenzen Kundenprojekte realisieren. Die Lipro AG werde sich künftig auf ihre Tätigkeit als Beteiligungsgesellschaft konzentrieren.

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