Auto-Shopping Schauen und nicht kaufen

Hohe Hemmschwelle. Des Deutschen liebstes Kind fristet im Netz ein Schattendasein.

Frankfurt/Main - Informationen über Autos finden im Internet immer größere Resonanz. Das Interesse, dort auch einen Kauf zu tätigen, bleibt aber verhalten.

Das geht aus der W3B-Studie zum Handel im Internet hervor, bei der mehr als 87.000 Online-Nutzer von der Marktforschungsfirma Fittkau und Maaß befragt wurden. Bestätigt wird, dass Autos auch im Internet vor allem Männersache sind.

Rund ein Drittel der Internet-Surfer zählt heute "Autos und Motorsport" zu ihren persönlichen Interessengebieten. Während es bei den Männern 41,1 Prozent waren, interessierte dieses Thema nur 15,1 Prozent der Frauen. Knapp die Hälfte (48,7 Prozent) der deutschsprachigen Internet-Nutzer besucht zumindest gelegentlich Automobil-Web-Sites.

Zurückhaltende Nutzer

Beim Online-Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen zeigen sich die Internet-Nutzer aber noch wesentlich zurückhaltender: Lediglich 11,6 Prozent sind demnach bereit, ein Auto im Internet zu bestellen; nur 3,3 Prozent haben tatsächlich schon einmal einen Neu- oder Gebrauchtwagen im Internet erstanden.

Einhergehend mit der allgemein nachlassenden Euphorie der Nutzer für das Internet-Shopping ist das Online-Kaufinteresse an Automobilen sogar auf ein Niveau zurückgefallen, das unter den Werten vom Herbst 1999 liegt, berichtet Fittkau und Maaß.

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