IBM Der schnelle Rechner

Der Computerkonzern schließt mehrere Großrechner in den USA zu einem "Superhirn" zusammen.

Stuttgart - In dem so genannten Grid (Rasterfeld) werden Computer in vier wissenschaftlichen Entwicklungslabors, darunter das renommierte California Institute of Technology (Caltech), über das Internet verbunden. Das teilte die deutsche IBM-Tochter am Freitag in Stuttgart mit. Dadurch könnten Prozessoren, Speicher und Anwendungen von Supercomputern miteinander verknüpft und aufwendige Forschungsprojekte in den Bereichen Biotechnologie oder Klimaforschung schneller vorangetrieben werden.

Das Grid sei in der Lage, 13,6 Billionen Rechenschritte pro Sekunde auszuführen, und ist damit nach IBM-Angaben das bisher leistungsfähigste solcher Netzwerke. Es soll Wissenschaftlern in ganz Amerika zur Verfügung stehen. Der Zusammenschluss der weit voneinander entfernten Rechner über das Internet basiert auf dem freien Betriebssystem Linux.