AOL Klicken statt Kicken

Der Hamburger SV hat die Namensrechte am Volksparkstadion an den Internet-Provider verkauft.

Hamburg - Künftig heißt die 55.000 Zuschauer fassende Spielstätte "AOL-Arena". Der weltweit größte Online-Dienst, dessen Deutschland-Offensive unter Ex-Europa-Chef Andreas Schmidt wenig erfolgreich war, zahlt dafür in den nächsten fünf Jahren insgesamt 30 Millionen Mark. Dies bestätigte der HSV-Vorsitzende Werner Hackmann am Freitag. "Der Aufsichtsrat hat das gestern Abend beschlossen", so Hackmann.

Die Umbenennung der Spielstätte in "Uwe-Seeler-Stadion" als Anerkennung der Verdienste des HSV-Idols und Ehrenspielführers der deutschen Nationalmannschaft ist durch die neue Entwicklung vom Tisch. Das Volksparkstadion wurde 1925 unter dem Namen "Altonaer Stadion im Volkspark" eingeweiht und 1951 zu einer Großarena ausgebaut. Nach mehrmaligen Modernisierungen begann 1998 schließlich die Umrüstung zur heutigen Arena.

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