Onvista Rote Zahlen ohne Schockeffekt

Die Zahlen für das erste Quartal 2001 liegen im roten Bereich. Die Börse reagiert bisher gelassen.

Köln - Trotz eines leicht negativen Ergebnisses für das erste Quartal konnte sich Onvista im Handelsverlauf an der Börse bei einem Kurs von 13 Euro stabil halten. Das Konzernergebnis nach Steuern lag bei -0,19 Millionen Euro, nach -0,24 Millionen im Vergleichszeitraum. Das EBIT betrug -0,55 Millionen Euro (Q1/2000: -0,51 Millionen).

Wie das am Neuen Markt notierte Unternehemen heute mitteilte, erwartet Onvista für das Geschäftsjahr 2001 einen Konzernumsatz von rund 20 Millionen Euro und eine deutliche Verbesserung der Profitabilität gegenüber dem Vorjahr. Das leicht negative Konzernergebnis im ersten Quartal hätte der Planung entsprochen und ist auf die Anlaufinvestitionen im Zuge der europäischen Expansion zurückzuführen, die noch keinen Umsatz erwirtschaftet haben.

Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten stammte zu 60 Prozent aus der Erlösquelle Lizenzen, zu 35 Prozent aus Werbung und zu vier Prozent aus E-Commerce. Hinzu kamen sonstige Erlöse in Höhe von 0,04 Millionen Euro. Alle Erlösquellen verzeichneten den Angaben zufolge ein Umsatzwachstum. Die stärkste Umsatzsteigerung erzielte Onvista im Bereich Lizenzen mit plus 304 Prozent. Auch die Werbeerlöse stiegen trotz einer gedämpften Stimmung am Werbemarkt um 155 Prozent.

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