WSJO Verlag kürzt bei Onlinern

Das Wall Street Journal Online entlässt Mitarbeiter, um die laufenden Kosten zu reduzieren.

New York - Wieviele der 250 Mitarbeiter der Online-Unit das Unternehmen entlassen wird, steht bislang aber noch nicht fest. Karen Miller Pensiero, Sprecherin des Verlags Dow Jones & Co, kündigte lediglich entlassungen an.

Anfang März hatte Dow Jones & Co, bei dem das "Wall Street Journal" erscheint, eine Gewinnwarnung für das erste Quartal herausgegeben. Die Einnahmen aus Anzeigen würden deutlich unter den Erwartungen liegen, hieß es. Die Rede war von bis zu 70 Prozent geringeren Einnahmen.

Im Zuge dieser angespannten Situation versuchen die Verleger die Kosten zu reduzieren. Mitarbeiter werden entlassen, besonders hart trifft es dabei die Internetfraktionen. Die Zahl wird nicht hoch sein, beschwichtigte Karen Miller Pensiero, Sprecherin des Verlags. Details will der Verlag aber erst Mitte April bei Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal veröffentlichen.

Wall Street Journal Online startete bereits 1996 unter WSJ.com. Ende des vergangenen Jahres zählte es rund 535.000 User. Die Nutzer mussten für den Dienst extra zahlen. Abonnenten des "Wall Street Journals" zahlten 29 Dollar im Jahr und "nur" Internetnutzer 59 Dollar.