Endemann Internet Rutscht tiefer in die roten Zahlen

Der Verlust steigt, vor allem weil die Eigenwerbung die Internetagentur einiges kostete.

Neuss - Die Endemann Internet AG hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen auf 4,9 Millionen Mark ausgeweiteten Jahresfehlbetrag ausgewiesen nach einem Verlust von zwei Millionen Mark 1999.

Das Unternehmen begründete die Steigerung ihres Minus in einer Ad-hoc-Mitteilung vom Freitag mit den hohen Werbeaufwendungen für die Einführung der neuen Kernmarke Abacho sowie mit Abwertungen im Beteiligungs- und Aktiengeschäft der Gesellschaft.

Das durchschnittliche Ergebnis je Aktie nach US-GAAP belaufe sich auf minus 0,41 (plus 0,18) Mark. Vor Aktiensplit habe das Vorjahresergebnis je Aktie 0,89 Mark betragen, erläuterte Endemann.

Umgesetzt wurden den Angaben zufolge im Konzern nach US-GAAP 21,6 Millionen Mark, was einer Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr entspreche. Die Bilanzsumme bezifferte Endemann mit 42,7 (40,2) Millionen Mark. Für das laufende Geschäftsjahr, in dem die Internationalisierung des Geschäfts im Vordergrund stehe, erwarte das Unternehmen auf Basis eines Umsatzes von etwa 30 Millionen Mark einen Vorsteuergewinn von etwa fünf Millionen Mark.