Letsbuyit.com Der ehemalige Konkurskandidat wagt den Neustart

Der fast schon Pleite geglaubte Co-Shopping-Anbieter startet heute wieder im Web.

Jedoch startet das niederländische Unternehmen sein Web-Angebot nur in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Schweden.

Ab sofort konzentriert sich das angeschlagene Unternehmen auf die Kategorien wie "Computer", "Haushaltsgeräte", "Telekommunikation", oder "Sport & Freizeit". Das seien die erfahrungsgemäß am stärksten nachgefragten Produkte.

Letsbuyit.com hatte Anfang dieses Jahres seinen Co-Shopping-Dienst eingestellt und ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Nachdem das Unternehmen eine Gruppe von Investoren gefunden hatte - darunter auch der in den Medien viel diskutierte Kapitalgeber Kim Schmitz - hatte es bekannt gegeben, dass es seinen Dienst wieder starten werde. Jedoch nicht mehr in insgesamt 14 Ländern sondern nur mit eingeschränktem Angebot in den oben genannten Kernländern. Von den 350 Beschäftigten wurden 200 entlassen.

In der vergangenen Woche hatte die niederländische Mutter mitgeteilt, dass Investoren ihr Mittel von mehr als 52 Millionen Euro zugesagt hätten. Der Konzern erwirkte daraufhin auch die Aufhebung des vom ihm beantragten Zahlungsmoratoriums in den Niederlanden.

Letsbuyit.com ermöglicht Verbrauchern durch Gemeinschaftskauf im Internet Preisnachlässe bei verschiedenen Produkten. Schon der Börsengang an den Neuen Markt in Frankfurt im vergangenen Jahr gestaltete sich schwierig und musste zwei Mal verschoben werden.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.