Von Dietmar Palan
Hamburg - Mit ihren Jahresgehältern setzen sich Claus-Dietrich Lahrs (Hugo Boss, 5,4 Millionen Euro für 2010), Mathias Döpfner (Axel Springer, 8,9 Millionen Euro) und Jochen Zeitz (Puma, 9,8 Millionen Euro) deutlich vom Durchschnitt der MDax-Unternehmenschefs ab. Doch nur Lahrs kann für 2010 eine Eigenkapitalrendite vorweisen, die deutlich über 20 Prozent liegt. Die Aktionäre von Hugo Boss konnten sich für 2010 sogar über einen Gesamtertrag (Kursgewinn plus Dividende) von mehr als 100 Prozent freuen - ein fulminantes Comeback nach dem Krisenjahr 2009.
Mit diesen beiden Kennziffern schafft es der Vorstandschef von Hugo Boss in die Top 5 im Pay-Performance-Ranking, das manager magazin auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Berliner Humboldt-Universität erstellt hat (zur Berechnungsmethode siehe Kasten links). Die entscheidende Frage lautet: Wer schafft entsprechenden Gegenwert für sein Gehalt, wer schafft es, den Ertrag für die Aktionäre und die für das Unternehmen selbst besonders wichtige Eigenkapitalrendite überdurchschnittlich zu steigern?
Noch leistungsstärker als der Chef des Edelschneiders zeigten sich mit Blick auf das abgelaufene Jahr drei Unternehmenslenker, die in weniger glamourösen Branchen arbeiten. Der Chef des Schmierstoffherstellers Fuchs Petroclub, Stefan Fuchs, ProSiebenSat1-Chef Thomas Ebeling sowie der Chef des Küchengeräteherstellers Rational, Günter Blaschke, sicherten sich die drei Spitzenplätze im Leistungsranking.
Top-50-Ranking: Die Leistungsbilanz der MDax-Chefs auf einen Blick
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