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25.07.2005
 

Standort Irland

Glückliche grüne Insel

Von Henrik Müller

Die Republik Irland hat in den vergangenen 15 Jahren einen Aufstieg vom Armenhaus Europas zum beneideten Wohlstandsparadies genommen. Treiber dieses Erfolgs waren Investitionen, insbesondere von ausländischen Konzernen. Die weiteren Aussichten: sehr günstig.

Hamburg - Die exklusive Standortstudie des manager magazins sieht Irland derzeit absolut an der Spitze. Kein anderes Land schneidet durchgängig so gut ab. Dublin belegt Platz 2 unter allen 1207 Regionen der Europäischen Union (EU). Alle acht Regionen der kleinen Inselrepublik finden sich unter den Top 20 der EU-Standorteliga. Und das bei einem Wohlstandsniveau, das dem westdeutschem vergleichbar ist.

Grafton Street in Dublin: Irlands Hauptstadt belegt derzeit Platz 2 unter allen 1207 EU-Regionen
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DDP

Grafton Street in Dublin: Irlands Hauptstadt belegt derzeit Platz 2 unter allen 1207 EU-Regionen

Irland vereinigt das beste aller Welten: hohe Löhne, hohe Produktivität, exzellent ausgebildete Beschäftigte, gut ausgebaute Infrastruktur. Die Inselstandorte sind nicht nur preiswert, sondern auch ausgesprochen profitabel.

Die Lohnstückkosten liegen bei nur 36 Prozent der Wertschöpfung pro Beschäftigtem - ein für Westeuropa einmalig niedriger Wert. Zum Vergleich: In Deutschland werden derzeit Werte von 80 bis über 90 Prozent gemessen. Der Anteil der forschenden und entwickelnden Akademiker an den Beschäftigten ist hoch.

mm-Studie "Deutschland 2010"


Die detaillierte Analyse zur exklusiven mm-Standortstudie "Deutschland 2010" mit Übersichtskarten, Tabellen und Statements prominenter Experten lesen Sie im
manager magazin 8/2005.

Ein Zugang zur Datenbank des Beraters Contor GmbH, mit dem sich Interessierte gegen Gebühr selbst Standortrankings erstellen können, findet sich unter: www.contor.org
Die Unternehmenssteuern liegen bei nur 12,5 Prozent. Da der irische Staat fast schuldenfrei ist und das Land wegen seiner günstigen demographischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten kaum alterungsbedingte Belastungen zu befürchten hat, sind auch auf längere Sicht keine Steuerbelastungen zu erwarten.

Bis 2010 bleibt Irland an der Spitze. Dank hoher Produktivitätszuwächse sinken die Lohnstückkosten sogar leicht. Fast ein ökonomisches Paradies.

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