Von Henrik Müller
Hamburg - Die exklusive Standortstudie des manager magazins sieht Irland derzeit absolut an der Spitze. Kein anderes Land schneidet durchgängig so gut ab. Dublin belegt Platz 2 unter allen 1207 Regionen der Europäischen Union (EU). Alle acht Regionen der kleinen Inselrepublik finden sich unter den Top 20 der EU-Standorteliga. Und das bei einem Wohlstandsniveau, das dem westdeutschem vergleichbar ist.
Irland vereinigt das beste aller Welten: hohe Löhne, hohe Produktivität, exzellent ausgebildete Beschäftigte, gut ausgebaute Infrastruktur. Die Inselstandorte sind nicht nur preiswert, sondern auch ausgesprochen profitabel.
Die Lohnstückkosten liegen bei nur 36 Prozent der Wertschöpfung pro Beschäftigtem - ein für Westeuropa einmalig niedriger Wert. Zum Vergleich: In Deutschland werden derzeit Werte von 80 bis über 90 Prozent gemessen. Der Anteil der forschenden und entwickelnden Akademiker an den Beschäftigten ist hoch.
Bis 2010 bleibt Irland an der Spitze. Dank hoher Produktivitätszuwächse sinken die Lohnstückkosten sogar leicht. Fast ein ökonomisches Paradies.
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