Freitag, 16. November 2018

Nachfolger für designierten BMW-Chef Zipse ersetzt Krüger als Produktions-Vorstand bei BMW

Krüger-Nachfolger als BMW-Produktionsvorstand: Oliver Zipse
Andreas Pohlmann; BMW
Krüger-Nachfolger als BMW-Produktionsvorstand: Oliver Zipse

BMW hat einen neuen Produktionsvorstand gefunden. Der bisherige Leiter der Konzernplanung, Oliver Zipse, wird zur Hauptversammlung im Mai den Posten von Harald Krüger übernehmen, der am gleichen Tag Vorstandschef Norbert Reithofer an die Spitze des Autobauers ablöst. Das hat der Aufsichtsrat am Donnerstag in München beschlossen, wie BMW mitteilte.

Designierter BMW-Chef: Harald Krüger
Zipse ist 51 Jahre alt und war zuvor unter anderem Leiter des Werks im britischen Oxford. Er ist seit 1991 bei BMW tätig. "Mit der Entscheidung sorgen wir für Kontinuität und stellen die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens", sagte Aufsichtsratschef Joachim Milberg.

BMW steigerte denn Gewinn im vergangenen Jahr kräftig dank eines Absatzrekords. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 10,3 Prozent auf den neuen Spitzenwert von 8,707 Milliarden Euro, wie der Konzern weiter mitteilte. Unter dem Strich wuchs der Gewinn um 9,2 Prozent auf 5,817 Milliarden Euro. Reithofer sagte, sein Haus habe in einem volatilen Umfeld neue Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis erreicht. Der Umsatz legte um 5,7 Prozent auf 80,401 Milliarden Euro zu.

Aktien von BMW Börsen-Chart zeigen verloren 1,7 Prozent. Offenbar nutzten einige Anleger die Vorlage von Geschäftszahlen zu Gewinnmitnahmen, sagte ein Händler. Am Vortag hatten die Titel mit einem Plus von bis zu fünf Prozent zu den Top-Favoriten im Dax Börsen-Chart zeigen gehört.

In der Kernsparte Automobile verbesserte BMW die Rendite (Ebit-Marge) auf 9,6 Prozent von 9,4 Prozent im Vorjahr. Damit lagen die Münchner gleichauf mit der Volkswagen Börsen-Chart zeigen-Tochter Audi. Konkurrent Daimler Börsen-Chart zeigen kam in der Pkw-Sparte im vergangenen Jahr auf eine Marge von 8,1 Prozent.

Von dem fünften Rekordjahr in Folge sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll auf den neuen Höchstwert von 2,90 (2,60) Euro je Stammaktie und 2,92 (2,62) je Vorzugsaktie steigen.

ts/dpa/Reuters

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