Samstag, 22. September 2018

Deutschland-Investoren Larry Fink und Yngve Slyngstad Warum Larry Fink rechnerisch 5 Prozent des Dax gehören

Deutschland wird immer internationaler, ließe sich mit Blick auf die Wirtschaft des Landes sagen. Doch der Satz gilt auch für die Börse - denn immer größere Teile Deutschlands, gemessen am Standardindex Dax Börsen-Chart zeigen, sind in ausländischer Hand.

Fonds und Großinvestoren investieren gerne in börsennotierte Unternehmen aus Deuschland - trotz der jüngsten Kursschwankungen des Dax. Eine umfangreiche Studie der Analysehäuser Ipreo und Dirk untermauert dies nun mit aktuellen Zahlen.

32 Prozent des Streubesitzes des Dax ist der Erhebung zufolge in US-amerikanischer Hand, Europäer machen 19 Prozent aus. Die Deutschen selbst sind mit 18 Prozent nur die drittgrößte Gruppe.

Kein Wunder also, wenn 63 Prozent des Dax in der Hand institutioneller Investoren liegt und Privatleuten dagegen nur 15 Prozent halten.

Eine andere Berechnung gefällig? Ein Drittel des Dax (34,1 Prozent) steckt in den Portfolien von nur 15 Großinvestoren. Darunter finden sich nur drei deutsche Häuser. Und ein ganzer Schwung investiert passiv über Exchange Traded Funds (ETF).

Aber sehen Sie selbst - die geheimen Herren des Landes, wem gehört Deutschland?

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