Freitag, 14. Dezember 2018

Martin Richenhagen Deutscher CEO verlässt Beratergremium von Trump

Martin Richenhagen führt den Landmaschinenhersteller Agco, eine Muttergesellschaft von Fendt

Aus Ärger darüber, wie Donald Trump (71) seinen Außenminister Rex Tillerson (66) entlassen hat, ist Martin Richenhagen (65) aus einem Beratergremium des US-Präsidenten zurückgetreten. Das berichtet das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe, die am 23. März erscheint.

Richenhagen, gebürtiger Kölner, gehört zu den wenigen deutschen Managern, die Chef eines "Fortune"-500-Konzerns sind: Seit 2004 führt er den Landmaschinenhersteller Agco mit Sitz in Duluth bei Atlanta. Seit 2011 besitzt er auch die US-Staatsbürgerschaft.

Richenhagen legte seinen Posten im President's Advisory Council on Doing Business in Africa nieder. Den Rat hatte Trump-Vorgänger Barack Obama (56) eingerichtet, um die Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika zu fördern. Trump machte daraus ein Vehikel für mehr US-Exporte - auch das ärgert Richenhagen.

"Mit Rex Tillerson verlässt einer der letzten Pragmatiker und Freihandelsfreunde die US-Regierung", sagt er. "Es bringt nichts mehr, sich dort zu engagieren." Trump hatte Tillersons Entlassung per Tweet verkündet.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der April-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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