Sonntag, 25. September 2016

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Imageprofile Porsche ist Deutschlands stärkste Marke

Imageprofile: Das sind die zehn stärksten Marken
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DPA

Deutsche Führungskräfte haben den Sportwagenbauer Porsche in einer Umfrage des manager magazin zur angesehensten Marke gewählt. Hohe Ansehensverluste erlitten Siemens, ThyssenKrupp und Amazon.

Hamburg - Porsche ist das bei deutschen Führungskräften angesehenste Unternehmen. Der Sportwagenbauer, der bei der letzten Untersuchung im Jahre 2012 die Spitzenposition verloren hatte und auf Rang vier abgerutscht war, feiert damit ein rasches Comeback. Das ist das Ergebnis der "Imageprofile 2014", der größten Untersuchung zum Image der Topkonzerne in Deutschland.

Zum 17. Mal hat manager magazin (Erscheinungstermin: 24. Januar) rund 3000 Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte um ihre Meinung zur Reputation der größten in Deutschland tätigen Unternehmen gebeten.

Dabei hat sich erneut das überragende Ansehen der Autohersteller bestätigt. Auf den Imagesieger Porsche Börsen-Chart zeigen folgt BMW Börsen-Chart zeigen unverändert auf Rang zwei, Audi ist auf den dritten Platz abgerutscht (2012: Rang 1), Volkswagen Börsen-Chart zeigen rangiert auf Platz 5 (2012: Platz 7) und Daimler Börsen-Chart zeigen auf Platz 10 (2012: Rang 9). Lediglich Konsumgüterhersteller Miele konnte sich als Vierter (2012: Platz 6) zwischen die topplatzierten Autofirmen schieben.

Porsche erreichte den Spitzenplatz in der manager-magazin-Studie zum insgesamt sechsten Mal. Damit hat der Sportwagenbauer die Imagekrise endgültig gemeistert, die von der gescheiterten Übernahme des Volkswagen-Konzerns und dem Beinahekollaps des Unternehmens während der Finanzkrise ausgelöst worden war.

Müller stellt Rekordabsatz für 2015 in Aussicht

Porsche-Chef Matthias Müller stellte im Gespräch mit manager magazin einen Rekordabsatz von über 200.000 Fahrzeugen für das Jahr 2015 in Aussicht. Ursprünglich hatte er sich diese Marke erst für 2018 zum Ziel gesetzt. Müller kündigte außerdem an, zunächst keine neue Modellreihe mehr auf den Markt zu bringen.

"Wir müssen da erst einmal eine kleine Pause einlegen", sagte Müller dem manager magazin. In unmittelbarer Zukunft werde man sich darauf beschränken, die existierenden Baureihen mit Derivaten wie dem Porsche 911 Targa zu ergänzen.

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