Dienstag, 17. Juli 2018

Studie von EY zu deutschen Unternehmen Frauenanteil in Chefetagen steigt nur langsam

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DPA, imago, Allianz

Die Zahl der Frauen in den Top-Etagen börsennotierter deutscher Unternehmen steigt - allerdings nur langsam. Im ersten Halbjahr erhöhte sich die Anzahl weiblicher Vorstandsmitglieder bei 160 börsennotierten Firmen von 49 auf 54. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY (Ernst & Young) hervor.

Damit waren zur Jahresmitte 7,8 Prozent aller Posten in der Chefetage mit Frauen besetzt. Zum Jahresbeginn lag der Anteil bei 7,2 Prozent, vor einem Jahr bei 6,9 Prozent.

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Dennoch bleibt die Führungsebene der meisten Unternehmen eine Männerdomäne. Den Angaben zufolge sind 71 Prozent der Vorstandsgremien ausschließlich mit Männern besetzt. "Nach wie vor ist der Weg von Frauen in die Führungsspitzen der Unternehmen mühsam und steinig", erklärte EY-Partnerin Ija Ramirez. Daran habe sich trotz freiwilliger Quoten und öffentlicher Debatten wenig geändert.

Den mit Abstand höchsten Frauenanteil in der Chefetage haben weiterhin Deutschlands Börsenschwergewichte mit 13,0 Prozent. Inzwischen haben 21 der 30 Dax-Unternehmen Börsen-Chart zeigen mindestens ein weibliches Vorstandsmitglied. Gegenüber dem Jahresbeginn stagnierte die Zahl der Top-Managerinnen allerdings bei 25.

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Deutlich gestiegen ist der Frauenanteil in den Vorständen von MDax Börsen-Chart zeigen-Unternehmen von 5 auf 6,9 Prozent, die Zahl der Top-Managerinnen kletterte dort von 10 auf 14. Im SDax Börsen-Chart zeigen wurden wie zum Jahresbeginn neun weibliche Vorstandsmitglieder gezählt. Im TecDax Börsen-Chart zeigen stieg die Zahl der Frauen im obersten Führungsgremium von fünf auf sechs.

dpa-afx/akn

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