Mittwoch, 12. Dezember 2018

Zu diesen Unternehmen kehren Mitarbeiter gern zurück Die Top Ten der Bumerang-Firmen

Ranking: Die Top Ten der Bumerang-Firmen
DPA

Für Unternehmen ist es oft ein herber Verlust, wenn Mitarbeiter gehen, um den nächsten Karriereschritt in einer anderen Firma zu tun. Viele Firmen halten deshalb gerne den Kontakt zu ihren Ehemaligen - manche, wie SAP, sogar mit einem groß angelegten eigenen Alumni-Netzwerk, dessen Jahrestreffen prominent besetzt sind.

Für die Neubesetzung von Stellen haben Ehemalige schließlich einige besondere Vorteile zu bieten: Sie kennen sich im Unternehmen bereits gut aus, die Einarbeitungszeit ist wesentlich kürzer, und beide Seiten sind sich im Klaren darüber, was sie voneinander erwarten können.

Das Karriereportal Linkedin hat exklusiv für manager-magazin.de untersucht, welche Unternehmen in Deutschland die Top Ten der "Bumerang-Firmen" sind - Unternehmen, in die ehemalige Mitarbeiter besonders gern zurückkommen. "Wir sehen eine immer stärkere Tendenz bei unseren Kunden, ihr Alumni-Netzwerk auf dem neuesten Stand zu halten und die Ehemaligen nach ein paar Jahren in das Unternehmen zurückzuholen", erklärt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz. "Diese Mitarbeiter arbeiten sich schnell ein, kennen die Firma und ihre Ziele bereits gut und laufen weniger Gefahr, nach ein paar Monaten abzuspringen - schließlich kennt man sich bereits."

Für das Ranking untersuchte das Portal die Daten von 10 Prozent der insgesamt zehn Millionen deutschsprachigen LinkedinMitglieder, die das Potential zum "Bumerang-Mitarbeiter" haben, also mindestens drei berufliche Stationen im Lebenslauf angeben. Die Untersuchung ergab: In der Tech-Industrie ist die Bumerang-Rate generell sehr hoch. Bei SAP etwa kommt einer von 50 Mitarbeitern nach Gastauftritten in anderen Firmen zurück. Bei Siemens sind es sogar noch mehr (drei von 100). Und auch die Autoindustrie glänzt mit hohen Bumerang-Quoten. Die Top Ten für Deutschland sehen Sie hier.

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