Sonntag, 21. Januar 2018

VW fällt aus Top 5 Die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands

Übersicht: Die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands
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Die Top-Adressen unter Deutschlands Absolventen sind Audi und BMW. VW schmiert ab. manager magazin veröffentlicht exklusiv die Ergebnisse des Rankings - und beschreibt, wie sich die Beurteilungen mit wachsender Berufserfahrung verändern.

Die Autobranche erhält nach Dieselgate einen Dämpfer, bleibt aber Favorit unter Deutschlands begehrtesten Arbeitgebern. In der Beliebtheit bei angehenden Ingenieuren kann Audi seine Spitzenposition auch 2016 verteidigen. BMW wurde von den Wirtschaftswissenschaftlern auf Platz 1 gewählt. Das Ranking der "Besten Arbeitgeber" wird als "Graduate Barometer" jährlich vom Berliner Beratungsunternehmen Trendence erhoben.

Knapp 27.000 examensnahe Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften wurden dafür an deutschen Hochschulen nach ihrem Traumarbeitgeber befragt. In seiner aktuellen Ausgabe, die ab 22. April im Handel ist, veröffentlicht das manager magazin exklusiv die Ergebnisse.

Die Betriebs- und Volkswirte wählten nach dem Spitzenreiter BMW Börsen-Chart zeigen die Unternehmen Audi Börsen-Chart zeigen , Daimler Börsen-Chart zeigen , Porsche Börsen-Chart zeigen und Google Börsen-Chart zeigen auf die Plätze zwei bis fünf.

Unter den Ingenieuren verliert Volkswagen stark und rutscht auf Rang 8 ab. Im Vorjahr hatte es für VW noch für einen Platz unter den Top 5 gereicht. Hinter Audi belegen BMW, Porsche, Daimler und Bosch die Positionen zwei bis fünf ( siehe Übersicht ).

Neben den Automobilzulieferern können bei den angehenden Ingenieuren die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Forschungssektor profitieren. Unter den Wirtschaftswissenschaftlern überzeugen die Berater wieder mehr Absolventen von sich, vor allem McKinsey - die Consultants steigen von Platz 16 auf Platz 13 auf.

Vergleich zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Erstmals vergleicht manager magazin das Absolventenranking mit der Rangliste der Young Professionals, die bereits auf einige Jahre Berufserfahrung zurückblicken können. Die Unterschiede zwischen Image und Realität sind zum Teil deutlich: So schneidet Daimler - das zu den Aufsteigern unter den Absolventen zählt - bei den Berufserfahreneren im Vergleich schlechter ab, ähnlich Airbus Börsen-Chart zeigen oder viele Wirtschaftsprüfer wie Ernst & Young.

Unabhängig vom konkreten Lieblingsarbeitgeber, setzt das Selbstbewusstsein der Berufseinsteiger seinen Höhenflug fort. Das Wunschgehalt steigt auf ein neues Rekordhoch: 45.200 Euro bei den Wirtschaftswissenschaftlern und 47.000 Euro bei den Ingenieuren. "Mehr Geld heißt aber nicht, dass sich die Unternehmen 'freikaufen' können von Dingen wie passender Unternehmenskultur oder Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung", sagt Trendence-Geschäftsführer Holger Koch.

Im Gegenteil: Weiche Faktoren wie attraktive Arbeitsaufgaben spielen eine immer wichtigere Rolle.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Mai-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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