Mittwoch, 29. Juni 2016

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Rangliste Die Dax-Riesen mit den meisten Burn-out-Kranken

Ausgebrannt: Burn-out-Fälle nehmen in deutschen Unternehmen zu

Das manager magazin veröffentlicht das erste deutsche Burn-out-Ranking - mit alarmierendem Ergebnis: In keiner Branche sind Mitarbeiter vor dem Burn-out gefeit, die Unterschiede zwischen den Dax-Riesen sind groß.

Hamburg - Die Zahl der Menschen, die unter chronischer Erschöpfung leiden, steigt seit Jahren massiv an - doch die führenden Unternehmen haben das Phänomen lange unterschätzt. Das zeigt Deutschlands erstes Burn-out-Ranking, das manager magazin exklusiv in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht (ab 25. Mai am Kiosk).

Für die Untersuchung haben Experten der Asklepios-Kliniken die Zahl der Beschäftigten mit Burn-out in Dax-Konzernen geschätzt, auf Basis der in den Asklepios-Krankenhäusern stationär behandelten Patienten.

Die Ergebnisse sind alarmierend: In keiner Branche sind Mitarbeiter vor dem Ausbrennen gefeit. Dennoch sind die Unterschiede zwischen einzelnen Unternehmen groß: So schneidet etwa die Allianz Börsen-Chart zeigen mit bis zu 3400 Burn-out-Fällen pro Jahr schlecht ab, ebenso die Commerzbank Börsen-Chart zeigen (bis zu 3200 Fälle) und die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen (bis zu 1900 Fälle). Eine vergleichsweise niedrige Burn-out-Quote zeigen dagegen Volkswagen Börsen-Chart zeigen, Bayer Börsen-Chart zeigen oder Linde Börsen-Chart zeigen.

Über alle Dax-Konzerne hinweg haben diejenigen Unternehmen die höchsten Burn-out-Raten, in denen seit Jahren umstrukturiert, saniert und gekürzt wird - wie etwa bei Eon Börsen-Chart zeigen. Doch entspannt zurücklehnen kann sich keiner der Konzerne im deutschen Leitindex: Viel zu lange haben sie die Erkrankung nicht ernst genommen, viele der Präventionsprogramme sind noch zu frisch, um echte Wirkung zeigen zu können. Und von einem strategischen Gesundheitsmanagement, das etwa auch die Risiken analysiert, am Arbeitsplatz psychisch zu erkranken, sind viele Firmen noch weit entfernt.

Dabei zeigen die Zahlen seit Langem, dass sich etwas zusammenbraut: Zwischen 2004 und 2010 hat sich die Zahl der Burn-out-bedingten Arbeitsunfähigkeitstage über alle Unternehmen hinweg von rund 8 auf mehr als 72 pro 1000 Beschäftigte nahezu verneunfacht. Schon heute summieren sich die Gesamtkosten für psychische Erkrankungen auf 27 Milliarden Euro jährlich.

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