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25.05.2010
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Beste Arbeitgeber
Was Bewerber wirklich wollen

Von Klaus Werle

In der Gunst der Bewerber ganz vorn: Arbeitgeber Audi
ddp

In der Gunst der Bewerber ganz vorn: Arbeitgeber Audi

Wer steigt auf, wer steigt ab in der Gunst der Führungskräfte von Morgen? Exklusiv präsentiert manager magazin die begehrtesten Arbeitgeber Deutschlands, "männliche" und "weibliche" Konzerne und die Kriterien der Absolventen. Die setzen vor allem auf Sicherheit - und auf Autofirmen.

Hamburg - Für die Bewerber im Jahr 2010 heißt die Parole: das Schlimmste liegt hinter uns - jetzt bloß keine Fehler machen. Dies zeigen die Ergebnisse des "Absolventenbarometers 2010", das vom Berliner Beratungsunternehmen Trendence erhoben wird. Für die Business- und Engineering-Edition, deren Ergebnisse "manager magazin" exklusiv veröffentlicht, hat Trendence mehr als 21.000 examensnahe Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften befragt.

Nüchterner sind sie geworden, die Absolventen, auch pragmatischer, aber dennoch nicht bereit, sich unter Wert zu verkaufen. So sagen etwa nur noch knapp 73 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler, dass sie damit rechnen, "den Lebensstandard meiner Eltern mindestens zu erreichen" - 2009 waren es noch fast 80 Prozent. Umgekehrt ist aber auch die Zahl derjenigen gestiegen, die auf ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit Wert legen - und dies auch bei ihrer Entscheidung für einen Job berücksichtigen.

So sind die Ansprüche nicht nur auf Firmen- sondern auch auf Bewerberseite gestiegen. Vor allem Sicherheit steht wieder höher im Kurs. Die Rankings der "Besten Arbeitgeber" hat das an einigen Stellen kräftig durcheinandergewirbelt. So zählen etwa bei den Wirtschaftswissenschaftlern Firmen wie Volkswagen, Bosch, Ikea, Bertelsmann oder Siemens zu den wichtigsten Aufsteigern - während drei der "Big-Four"-Wirtschaftsprüfer zu den größten Verlierern gehören. Auch die Konsumgüterindustrie, wo die Aussichten immer besonders von der Verbrauchernachfrage abhängen, musste Federn lassen: Procter & Gamble Chart zeigen, Unilever Chart zeigen und L'Oréal Deutschland sind abgestiegen (siehe Tabellen in Teil 2). Bei den Ingenieuren zählen - neben erneut Volkswagen Chart zeigen - Audi Chart zeigen, BMW Chart zeigen und Bosch zu den wichtigsten Aufsteigern.

Überhaupt kann die Autoindustrie ihre Dominanz auch in diesem Jahr behaupten - Klimawandel hin oder her. Ebenfalls konstant: die Vorlieben der Geschlechter. Zwar können sich unter den Wirtschaftswissenschaftlern Männer und Frauen zwar auf einige gemeinsame Favoriten verständigen - wie Audi, BMW oder auch Adidas Chart zeigen. Die attraktiven Marken ziehen beide Geschlechter an. Dennoch zeigt der Vergleich, dass es einige eher "maskuline" Arbeitgeber gibt (wie etwa Porsche, McKinsey, BCG, Goldman Sachs Chart zeigen oder die Deutsche Bank Chart zeigen) und einige stärker "feminine" geprägte, wie L'Oréal, Tui Chart zeigen, Ikea, Lufthansa Chart zeigen oder Beiersdorf Chart zeigen.

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