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25.09.2008
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Job und Studium
Den Karriereturbo zünden

Ob BWL, Maschinenbau oder Wirtschaftsinformatik - wer aufsteigen will, muss häufig berufsbegleitend studieren. Aber egal für welches Fach sich Weiterbildungsfreudige entscheiden: Ohne Ehrgeiz, Disziplin und gutes Zeitmanagement geht es nicht.

Greifswald/Dresden - Seminare, Vorlesungen, Tutorien: Studenten müssen ziemlich viel büffeln, bis sie Diplom, Bachelor oder Master in der Tasche haben. Berufstätige, die ein Fernstudium aufnehmen, sind doppelt gefordert. Familie, Arbeitsalltag und abends noch Bücher und Skripte durcharbeiten - ein berufsbegleitendes Studium erfordert Disziplin. Doch die kann sich auszahlen: Schließlich ermöglicht ein Hochschulabschluss nicht selten den Aufstieg auf der Karriereleiter.

Verdiente Meriten: Studenten bereiten sich an der Bucerius Law School in Hamburg auf ihre Abschlussfeier vor
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DDP

Verdiente Meriten: Studenten bereiten sich an der Bucerius Law School in Hamburg auf ihre Abschlussfeier vor

An der Universität Greifswald beispielsweise können Zahnärzte ihr Wissen beim Masterstudiengang "Zahnärztliche Funktionsanalyse und -therapie mit Computerunterstützung" erweitern. Bernd Kordaß von der Klinik für Zahnmedizin zufolge wird das nebenberufliche Studieren für Zahnärzte immer wichtiger. Denn es gebe einen steigenden Bedarf an Zahnmedizinern mit spezialisierten Kenntnissen und Fertigkeiten. Das gelte zum Beispiel für die Behandlung von funktionell verursachten Kopf- und Gesichtsschmerzen. Auch die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit sei wichtig, erläutert Kordaß. "Der Abschluss Master of Science ist international anerkannt und bietet somit bessere Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt."

Egal für welches Studium sich Weiterbildungsfreudige entscheiden - ohne Ehrgeiz, Disziplin und gutes Zeitmanagement geht das nicht. "Die Leute sind in ihrem Beruf immer mehr belastet", sagt Sabine Damme von der Fakultät Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dresden.

Die meisten Menschen seien zwischen 30 und 45 Jahre alt, wenn sie feststellen, dass eine Weiterqualifizierung nötig wäre. Wer sich für ein Fernstudium entscheidet, muss sich über den Arbeitsaufwand im Klaren sein. "20 Arbeitsstunden in der Woche sollte man schon investieren", meint Damme. Da müssten der Feierabend, ein Tag vom Wochenende oder der Urlaub für das Studium, das in Dresden im Schnitt etwa fünf Jahre dauert, geopfert werden.

"Rund 70.000 Menschen studieren derzeit nach Angaben des Statistischen Bundesamtes berufsbegleitend, das sind 34 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren", sagt Jörg Schweigard von den AKAD Privathochschulen in Stuttgart. Doch die Mühe könne sich später lohnen. Es sei auf jeden Fall der Karriere förderlich, weil das Wissen aus dem Studium sofort in die Praxis übernommen werden kann. Zudem habe ein berufsbegleitendes Studium eine Reihe von Vorteilen wie Jobsicherheit, aber auch in steuerlicher Hinsicht: Berufstätige können die Studiengebühren absetzen.

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