Sonntag, 9. Dezember 2018

Was ist eigentlich Krisenmanagement?

Ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist für viele ein lang gehegter Traum. Mit seinem Kompakt-Lexikon für Unternehmensgründungen gibt Herausgeber Tobias Kollmann Firmenchefs in spe einen Leitfaden an die Hand. manager-magazin.de präsentiert wöchentlich einen Auszug aus dem Lexikon.

1. Begriff


Tobias Kollmann (Hrsg.): "Gabler Kompakt-Lexikon Unternehmens-
gründung"
; Gabler 2005, 352 Seiten, 24,90 Euro.
Krisenmanagement ist eine besondere Form der Führung von höchster Priorität, deren Aufgabe es ist, all jene Prozesse im Unternehmen zu vermeiden (Krisenvermeidung) oder zu bewältigen (Krisenbewältigung), die ansonsten in der Lage wären, den Fortbestand des Unternehmens substanziell zu gefährden oder sogar unmöglich zu machen.

  • Krisenvermeidung: Krisenvermeidung bedeutet, überlebenskritische Prozesse nicht erst bis in akute Stadien anwachsen zu lassen, sondern sie auf Basis geeigneter Prognose- und Früherkennungsmethoden vorbeugend zu bekämpfen.

  • Krisenbewältigung: Krisenbewältigung betrifft alle Formen der Reaktion des Managements auf manifeste, bereits eingetretene und in ihren destruktiven Wirkungen für das Unternehmen fühlbare Krisenerscheinungen. Sie schließt eine Liquidation nicht mehr sanierungsfähiger oder sanierungswürdiger Unternehmen ebenso ein wie die Restrukturierung und die Finanzielle Sanierung krisenbefallener Unternehmen.

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