Mittwoch, 14. November 2018

In eigener Sache Preise für Redakteure des manager magazins

Zwei Redakteure des manager magazins sind für herausragende Leistungen ausgezeichnet worden. Henrik Müller erhält den diesjährigen Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus, Michael Kröher den Journalistenpreis "Innovationen für Europa".

Hamburg - Henrik Müller, Geschäftsführender Redakteur des manager magazins, ist mit dem diesjährigen Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus für seine Titelgeschichte "Deutschland blutet aus" geehrt worden. Diese Reportage war in der Ausgabe 7/2006 des manager magazins erschienen.

"Deutschland blutet aus": Henrik Müller wird für seine Titelgeschichte mit dem Friedrich-Vogel-Preis ausgezeichnet
Darin beschreibt Müller die aktuelle Auswanderungswelle – die größte in der Geschichte der Bundesrepublik –, spricht mit Emigranten über ihre Motivation Deutschland zu verlassen und analysiert, welche Folgen der Wegzug für die deutsche Gesellschaft, die Wirtschaft und die Staatsfinanzen haben wird.

Der Preis der Friedrich-und-Isabel-Vogel Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist mit 3500 Euro dotiert und wird einmal jährlich für herausragende Wirtschaftsberichterstattung verliehen. Er wurde nach Friedrich Vogel, dem ehemaligen Verleger des "Handelsblattes", benannt.

Michael Kröher, manager-magazin-Redakteur mit den Schwerpunkten Forschung und Technologien, erhielt für seinen Beitrag "Wenn die Dinge denken lernen" den Journalistenpreis "Innovationen für Europa". Dieser war ebenfalls in der Ausgabe 7/2006 des manager magazins erschienen. Den Preis hat der Verband der Elektrotechniker, Elektroniker und Informatiker (VDE) in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben.

"Wenn die Dinge denken lernen": Michael Kröher erhält für seinen Beitrag den Preis "Innovationen für Europa"
In seinem Beitrag stellt Kröher Technologien vor, die Gebrauchsgegenstände "intelligenter" machen – zum Beispiel durch Verknüpfung von Datennetzen oder durch "smarte" Materialien. Die deutsche Wirtschaft ist in vielen Einzeldisziplinen auf diesem Gebiet schon heute Weltmarktführer. Das Forschungs- und Entwicklungspotenzial ist hier größer als überall sonst in der Welt, so das Ergebnis von Kröhers Recherche.

Der Journalistenpreis "Innovationen für Europa" ist mit 3000 Euro dotiert. Der VDE ist mit 34 000 Mitgliedern einer der größten technischen Industriebetriebe Deutschlands.

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