Montag, 23. Oktober 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Headhunter Wildern im eigenen Revier

Die Boni für das vergangene Geschäftsjahr sind ausgezahlt, nun kommt in die Headhunter-Branche wieder Bewegung. Ein Beispiel: Andreas Halin, Partner bei Spencer Stuart, wechselt als Deutschland-Chef zu Whitehead Mann.

Frankfurt am Main - Andreas Halin, einer der Top-Headhunter von Spencer Stuart, hat das deutsche Büro der internationalen Personalberatung verlassen. Halin ist zum Konkurrenten Whitehead Mann gewechselt und verantwortet dort seit 1. April, also seit Anfang des neuen Geschäftsjahres, die deutsche Dependance.

Andreas Halin: Neuer Managing Partner des deutschen Geschäfts von Whitehead Mann

Entsprechende Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD, Montagsausgabe) bestätigte Halin im Gespräch mit manager-magazin.de. Der 40-jährige Halin ist Experte für die Finanzbranche. Der Doktor der Betriebswirtschaftslehre arbeitete zuvor unter anderem in der Corporate-Develoment-Abteilung von Hoechst (heute Aventis Börsen-Chart zeigen).

In dieser Zeit erfolgte unter anderem der Verkauf der Drucksparte und die Fusion des Kunststoffgeschäfts mit Basell. In die Personalberaterbranche stieg Halin 1998 ein. Erst arbeitete er für Egon Zehnder, zu Spencer Stuart kam er 2001.

Whitehead Mann ist in Deutschland eine der kleineren Headhunter-Firmen, in der Liste der zehn umsatzstärksten taucht sie nicht auf. In England dagegen ist das Unternehmen die Nummer eins. Das Geschäft des deutschen Ablegers, der zehn Personalberater beschäftigt, soll nun stark ausgebaut werden. "Wir wollen die Qualitätsführerschaft erlangen", sagte Halin. Im Fokus würden die Dax-100-Unternehmen und der Bereich Financial Services stehen.

manager-magazin.de

© manager magazin 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH