Mittwoch, 28. September 2016

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RWE Power Wolfgang Clement wird Aufsichtsrat

Während Altbundeskanzler Gerhard Schröder den RAG-Konzern berät, mischt nun auch dessen ehemaliger Bundeswirtschaftsminister im Ruhrpott mit. Dort bestens vernetzt, kontrolliert Wolfgang Clement nun eine Tochter des RWE-Konzerns.

Essen - Der Aufsichtsrat von RWE Power ist teilweise neu besetzt worden. Ausgeschieden sind als Vertreter der Kapitalseite der ehemalige Commerzbank-Vorstand Andreas de Maizière und der ehemalige Chef des Werhahn-Konzerns Norbert Wiemers. Auch nicht mehr mit von der Partie ist der einstige Hamburger Wirtschaftssenator Wilhelm Nölling, als bisher neutrales Mitglied des Gremiums.

Wolfgang Clement: Tief verwurzelt im Ruhrpott
Den Aufsichtsratsposten von Nölling hat nun der ehemalige Bundesminister Wolfgang Clement übernommen. Die Regeln der Montanmitbestimmung sehen vor, dass neutrale Mitglieder des Gremiums von beiden Seiten einvernehmlich bestimmt werden müssen.

Als Vertreter der Anteilseigner sind nun Eric Strutz, Finanzvorstand der Commerzbank und Michael Werhahn, Mitglied der Werhahn-Dynastie, in das Gremium berufen worden.

Die übrigen 18 Mitglieder des Aufsichtsrates wurden wieder gewählt. Harry Roels, Vorstandschef der RWE Power-Muttergesellschaft RWE, wurde erneut zum Aufsichtsrats-Chef gewählt, Werner Bischoff von der Gewerkschaft IG BCE zu seinem Stellvertreter.

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