Freitag, 21. Juli 2017

Krauss-Maffei Wegmann Bewährt und für gut befunden

Das Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann bekommt Anfang nächsten Jahres einen neuen Chef. Manfred Bode, seit 1969 für den Waffenlieferanten tätig, geht. Sein Nachfolger wird Frank Haun. Haun ist erst vergleichsweise kurz im Unternehmen.

München - Das Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann bekommt Anfang nächsten Jahres einen neuen Chef.

Studie des neuen Schützenpanzers Puma: Rüstungskonzern bekommt neuen Chef
Manfred Bode werde zum 1. Januar von seinem bisherigen Stellvertreter Frank Haun abgelöst, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bode wechsele in den Aufsichtsrat. An der Eigentümerstruktur des Unternehmens ändere sich durch den Wechsel an der Spitze nichts.

51 Prozent der Anteile sind in Familienbesitz, und 49 Prozent hält der Siemens-Konzern. Krauss-Maffei Wegmann stellt gepanzerte Rad- und Kettenfahrzeuge her, darunter den Kampfpanzer "Leopard", den Schützenpanzer "Puma" und die minengeschützten Radpanzer "Mungo" und "Dingo".

Bode ist seit 1969 bei Krauss-Maffei tätig, seit 1999 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung.

Haun steht seit März 2003 in Diensten von Krauss-Maffei Wegmann. Zuvor hatte er unter anderem für den Lackieranlagenhersteller Dürr gearbeitet. Unter anderem war Haun Vorstandschef der Dürr-Tochter Carl Schenk.

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