Mittwoch, 19. Dezember 2018

Schott Glas Ungeheuer wird Chef

Längst macht der Technologiekonzern Schott mehr als nur Geschirr aus Glas. Zu den vielfältigen Geschäftsfeldern zählen Ceran-Kochfelder und Fernsehdisplays. So ist der neue Chef Udo Ungeheuer auch kein Glasbläser - er kommt von BMW.

Mainz - Der Vorstand des Technologiekonzerns Schott Glas hat einen neuen Sprecher. Seit Jahresbeginn ist Udo Ungeheuer (53) Vorstandssprecher des Unternehmens. Er löst Leopold von Heimendahl ab, der in den Ruhestand geht.

Macht nicht nur Glas in Mainz: Udo Ungeheuer
Ungeheuer ist bereits seit 1994 Mitglied der Unternehmensleitung. Er war bisher unter anderem für die Geschäftseinheiten Technologieentwicklung und Personal zuständig.

Außerdem betreute Ungeheuer die beiden Geschäftsbereiche Home Tech (Ceran-Kochfelder) und Display Solutions (Fernsehglas) sowie die Bereiche Technologieentwicklung und Personal. Bei BMW war der Maschinenbauingenieur Leiter der Logistik und des Versuchsfahrzeugbaus.

Schott Glas ist auf dem Gebiet der Optik und Optoelektronik sowie in der Hausgeräteindustrie und Pharmazie aktiv. Zu den Geschäftsfeldern gehören auch Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik, Beleuchtungs- und Automobiltechnik sowie Solarenergie. Der weltweit rund 19.500 Mitarbeiter zählende Konzern kommt den Angaben zufolge auf einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro.

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