Freitag, 16. November 2018

Karriere China Connection

Neue Märkte locken in Fernost. Die Uni Würzburg startet den Studiengang "Modern China".

Die Skyline Pudongs, dem neuen Finanzentrum in Schanghai

Würzburg - Ab dem Wintersemester 2002/2003 können Abiturienten an der Universität Würzburg ein bundesweit bislang einzigartiges Studium beginnen. Innerhalb von sechs Semestern solle der Studiengang "Modern China" mit dem Abschluss eines "Bachelor of Arts" praktisches Rüstzeug für einen modernen Chinawissenschaftler vermitteln, teilte die Hochschule mit.

Der Würzburger Sinologe Prof. Dr. Dieter Kuhn, der den Studiengang initiiert und entwickelt hat weist auf die wirtschaftsbezogenen Inhalte hin: "Die berufsbezogenen Ausbildungsinhalte und -formen bedienen eine neue Studentengeneration, die ihr zukünftiges Berufs- und Wirkungsfeld in der Wirtschaft oder in den Medien sieht und keine Karriere in Bildungseinrichtungen, Hochschulen oder Museen anstrebt."

Der Studiengang "Modern China" orientiert sich an bewährten amerikanischen Ausbildungsmustern. Er kommt ohne Nebenfächer aus und endet nicht mit einer Abschlussprüfung. Stattdessen werden alle Leistungsnachweise nach und nach während des Studiums gesammelt. Vorgesehen ist auch ein Auslandsaufenthalt: Jeder Studierende soll das vierte Semester in China im neu eingerichteten "European Centre for Chinese Studies" an der Peking-Universität verbringen.

© manager magazin 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH