Montag, 25. Juli 2016

Bankenverband Stabwechsel an Breuer

Rolf Breuer ist zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gewählt worden.

Neuer BdB-Präsident: Deutsche Bank-Chef Rolf E. Breuer
DPA
Neuer BdB-Präsident: Deutsche Bank-Chef Rolf E. Breuer

Frankfurt/Stuttgart - Erwartungsgemäß übernimmt der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf E. Breuer, den Spitzenposten des BdB. Wie am Freitag mitgeteilt wurde, trete Breuer das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung an.

Breuer folgt damit Frank Heintzeler nach. Der Vorstandssprecher der Baden-Württembergischen Bank (BW-Bank) hat sein Amt wegen möglicher Interessenkollisionen mit dem öffentlich-rechtlichen Kreditsektor vorzeitig niedergelegt.

Der 1951 in Köln gegründete und seit 1999 in Berlin ansässige BdB vertritt die Interessen der privaten Banken in Deutschland. Der Verband repräsentiert rund 270 Privatbanken und elf regionale Verbände, die auf Landesebene aktiv sind, sowie die Spezialverbände der Hypothekenbanken und der Schiffsbanken. Nach Angaben des BdB beträgt der Marktanteil der privaten Banken - gemessen am Geschäftsvolumen der gesamten Kreditwirtschaft - gut 37 Prozent.

Kommentar: Anspruch und Wirklichkeit des BdB

Rückzug: Heintzeler macht den Weg frei

Rolf E. Breuer: Börsianer mit Leib und Seele

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH