Hamburg - Trotz Milliardenverlusten erhalten zahlreiche Führungskräfte der Dresdner Bank einem Medienbericht zufolge Bonuszahlungen. Wie das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL am Freitag berichtete, sollen etwa 50 Manager der Investmenttochter Dresdner Kleinwort Boni für 2008 in Höhe von 120 Millionen Euro erhalten, obwohl bei der Dresdner Bank mit einem Verlust von über fünf Milliarden Euro gerechnet wird.
Schließlich einigten sich Diekmann und Blessing, in Gehaltsbriefen die Boni fortan unter einen Vorbehalt zu stellen. Das änderte nichts daran, dass die 18 Topleute aus dem obersten Führungsgremium von Dresdner Kleinwort im Durchschnitt pro Kopf sogar fünf Millionen Euro erhalten. Nur ein Teil davon kommt aus dem Bonuspool, der größere Teil besteht aus Abfindungen und ausgezahlten Aktienplänen.
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