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23.02.2009
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Interne Bewerbungen

Fußangeln im Hausrevier

2. Teil: Position festigen, Netzwerke pflegen

Doch nicht nur die Form der Bewerbung zeigt, ob man es ernst nimmt mit der neuen Stelle: "Eine gute Präsenz im eigenen Job hinterlässt über längere Zeit einen guten Eindruck", sagt Öttl. "Je angesehener ich bin und je mehr Leute mich kennen, umso größer ist die Chance, einen anderen Job zu bekommen, den ich haben will." Noch einen weiteren Vorteil hat die interne Bewerbung: Der Betreffende kenne die Strukturen im Unternehmen schon und müsse sich nicht lange eingewöhnen, sagt Krausser-Raether.

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Aber nicht nur die Reaktion auf eine Stellenausschreibung, sondern auch Eigeninitiative hilft beim beruflichen Vorankommen. "Man muss nicht alles auf sich zukommen lassen - auch innerhalb eines Unternehmens kann man eine Initiativbewerbung losschicken", sagt Krausser-Raether. Auch dem folgt in der Regel ein ganz normaler Bewerbungsprozess: "Ein Anschreiben, ein Motivationsschreiben, ein Interview, eventuell das Assessment Center." Dabei gilt die Grundregel: "Man sollte den Weg über den eigenen Vorgesetzten gehen - anfragen und sehen, ob es Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt."

Dennoch sollten interne Bewerbungen gut überlegt werden: "Wenn ein Bewerber etwa nicht wirklich strategisch überlegt, ob eine neue Position auch die richtige ist, kann es zu einem bösen Erwachen kommen", sagt die Beraterin. Ein grober Fehler sei auch, nicht an den Nachfolger in der alten Position zu denken und einen ungeordneten Arbeitsplatz zu hinterlassen - das kann ein schlechtes Licht auf den Wechsler werfen.

Eigeninitiative hilft in der Regel beim beruflichen Vorankommen. "Man muss nicht alles auf sich zukommen lassen - auch innerhalb eines Unternehmens kann man eine Initiativbewerbung losschicken", sagt die Karriereberaterin Helga Krausser-Raether. Auch dem folgt in der Regel ein ganz normaler Bewerbungsprozess: "Ein Anschreiben, ein Motivationsschreiben, ein Interview, eventuell das Assessment Center." Dabei gilt die Grundregel: "Man sollte über den eigenen Vorgesetzten gehen - anfragen und sehen, ob es Möglichkeiten zur Weiterentwicklung gibt."

Verena Wolff, dpa

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