Von Karsten Langer
Hamburg - Die Topplatzierung von Google
beweist: Es spricht sich schnell herum, wenn ein Konzern seinen Angestellten beste Karriere- und Einkommensperspektiven bietet. Das ist nur ein Ergebnis der aktuellen Studie des Berliner Trendence-Instituts, die manager-magazin.de exklusiv präsentiert. Außerdem belegt die Erhebung: Angehende Ingenieure und BWLer in Europa planen ihre Karriere längst über Ländergrenzen hinaus. Ihre Lieblingsarbeitgeber kommen aus den USA, dann folgen Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.
Unter den Top-50-Platzierungen sind vor allem bei den BWLern US-Unternehmen beliebt. Die Mehrheit aller Konzerne, die hauptsächlich aus der Banken-, Versicherungs- und Beraterbranche kommen, stammen aus den Vereinigten Staaten. Dazu gehören die Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers, Ernst & Young und Deloittte, die Berater McKinsey, Accenture und BCG sowie die Banken Goldman Sachs
, J. P.Morgan und Morgan Stanley
. Bei den angehenden Ingenieuren ist der Hang zu US-Unternehmen auch vorhanden, wenn auch nicht so stark ausgeprägt.
Lieblingsarbeitgeber bei den BWLern ist wie im vergangenen Jahr der französische Kosmetikkonzern L'Oréal. Auf Platz zwei folgen die Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers, dann Apple
, auf Platz vier Ernst & Young und auf Rang fünf schließlich Coca-Cola
. Auf Platz sechs findet sich mit BMW
der erste deutsche Konzern, die Münchener Autobauer konnten sich in diesem Jahr um zwei Plätze verbessern.
Bis auf den Aufsteiger Google (Platz acht) hat sich aber unter den Top Ten der BWLer im Vergleich zum Vorjahr nicht viel geändert. Adidas
ist im aktuellen Ranking vom fünften auf den zehnten Platz abgerutscht, Microsoft
rangiert auf Position 14 und ist damit nicht mehr in den Top Ten vertreten. Porsche
befindet sich wie im vergangenen Jahr auf Rang 16, die Deutsche Bank
hat sechs Plätze gutgemacht und sich auf Platz zwölf positioniert. Mit Volkswagen
, Allianz
, Siemens
und Lufthansa
befinden sich vier weitere deutsche Unternehmen unter den Top 50.
Bei den Ingenieuren sind deutsche Konzerne beliebter als bei den BWLern. Mit BMW, Siemens
und Porsche befinden sich drei Unternehmen unter den Top Ten des Trendence-Rankings. BMW hat sich um zwei Plätze verschlechtert und belegt hinter Apple Platz fünf. Siemens rückte im Vergleich zum Vorjahr eine Position auf und belegt nun Rang acht. Porsche rutsche von Platz sieben auf Platz zehn ab. Volkswagen
belegt wie im vergangenen Jahr Rang zwölf, Bosch sprang vom 46. Rang in 2007 auf den 15. in 2008 und ist damit unter den deutschen Firmen der Aufsteiger des Jahres. Mit Daimler
, SAP
und Bayer
sind drei weitere deutsche Unternehmen in den Top-50-Arbeitgebern der Ingenieure vertreten.
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