"Nicht nur auf ein Medium verlassen"
Gern werden dafür Begriffe wie Arbeitsmarkt 2.0 verwendet. Einige Bewerber versuchen potenzielle Arbeitgeber im Internet auch mit Bewerbungsvideos, einer eigenen Homepage oder einem Blog auf sich aufmerksam zu machen. Christoph Beck, Dozent für Personalwesen an der Fachhochschule Koblenz rät zur Crossmedialität. "Ich kann mich nicht nur auf ein Medium verlassen."
Angebotsorientierte Suche:
Das Internet liegt weit vorn
Die Suche ist laut Beck häufig zu angebotsorientiert: Nicht suchen, was der Markt hergibt, sondern schauen, was man bieten kann - dafür sind soziale Netzwerke wiederum eine gute Schule. Schließlich muss jedes Mitglied seine Kompetenzen und sein Angebot auf den Punkt bringen.
Auch Nutzer von Netzwerken sollten auf korrekte Formen achten: "Kontaktaufnahmen ohne Anrede und Grußformeln, Mails die nicht beantwortet werden, all das nimmt zu", klagt der Marketingexperte Raik Winkelmann. Selbst kleine Beiträge sollten sowohl sprachlich als auch inhaltlich korrekt sein.
Von Deike Uhtenwoldt, dpa
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