Von Michael Leitl
Hamburg - Für viele Coachs bedeuten diese Trends, dass sie ihre Angebote dringend verbessern müssen. Denn neben dem klassischen Coaching nutzen Manager ihren Coach mehr und mehr als neutralen Diskussionspartner, um aktuelle Managementprobleme zu durchdenken. Wer als Coach diesen Anforderungen gerecht werden will, muss einiges bieten.
Dies sind Ergebnisse der Studie "Coaching von Topmanagern", durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Harvard Businessmanager. Eine Zusammenfassung der Studie lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 3/2008 des Harvard Businessmanagers, die seit Dienstag (26. Februar) am Kiosk erhältlich ist.
Wie sehr Manager inzwischen Hilfe bei der Lösung ihrer Alltagsaufgaben wahrnehmen, zeigt die Befragung von Personalmanagern und Topmanagern: In 66 Prozent der befragten Unternehmen sind schwierige Führungs- und Managementsituationen der Anlass dafür, dass Führungskräfte ein Coaching in Anspruch nehmen. Jedoch ist Coaching kein exklusives Tool für das Topmanagement - die Mehrzahl der befragten Unternehmen bietet Coaching auch Führungskräften der oberen und mittleren Managementebene an.
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Bei der Auswahl von Coachs zeigt sich eine zunehmende Differenzierung nach Coachingzielen und -themen (59 Prozent). Zudem sind Berufserfahrung (90 Prozent), eigene Führungs- und Managementerfahrung (77 Prozent) eine fundierte Change-Management-Kompetenz (65 Prozent) sowie das persönliche Auftreten des Coachs (94 Prozent) wichtige Auswahlkriterien.
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