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08.01.2008
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Starbucks

Chef gefeuert, Gründer wieder da

2. Teil: Kein Kommentar zu McDonald's

Kein Kommentar zu McDonald's

In einem Brief an die Mitarbeiter erklärte Schultz dem Blatt zufolge, das Unternehmen müsse den Fokus von der "Bürokratie" weg hin zum Kunden verlagern. Er wolle den Mitarbeitern eine bessere Ausbildung bieten, erklärte Schultz weiter und für neue Produkte sorgen, "von denen einige eine Auswirkung haben werden, die ebenso bedeutend sein wird wie die der Frappuccino-Produkte und der Starbucks-Karte". Auch neue Designideen für die Filialen will Schultz sammeln.

Will Starbucks sanieren: Der Gründer und neue CEO Schultz
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REUTERS

Will Starbucks sanieren: Der Gründer und neue CEO Schultz

Zu der drohenden Konkurrenz von McDonald's sagte Schultz gestern direkt nichts. Er erklärte lediglich, er wolle die "Starbucks Erfahrung" einzigartigerer machen. So wolle man sich von "allen anderen" unterscheiden. Schultz sagte, das Ja zu dem Chefposten sei ihm nicht schwer gefallen. Nach seiner Familie sei Starbucks "der wichtigste Aspekt meines Lebens."

An der Börse verlor die Kaffeehaus-Kette im vergangenen Jahr fast 50 Prozent ihres Werts. Auf den Wachwechsel reagierte die Aktie im nachbörslichen Handel am Montagabend mit einem deutlichen Plus: Der Titel gewann rund 9 Prozent auf rund 20 Dollar.

Im Gesamtjahr 2006/2007 steigerte Starbucks den Gewinn um mehr als ein Fünftel auf 673 Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte etwa ebenso stark auf 9,4 Milliarden Dollar (6,4 Milliarden Euro). Starbucks legt am 30. Januar seine Zahlen für das laufende erste Geschäftsquartal vor.

Starbucks hat inzwischen mehr als 14.000 "Coffee Houses" in 43 Ländern, davon 109 in Deutschland. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 2571 neue Shops eröffnet - fast jeder dritte davon außerhalb der USA. Dort wächst das Geschäft prozentual am schnellsten. Langfristig peilt Starbucks nach bisherigen Angaben 40.000 Cafés an. In den USA machen sich allerdings schon jetzt die mancherorts in Sichtweite voneinander liegenden Filialen selbst Konkurrenz.

Schultz war schon in den Jahren 1987 bis 2000 Konzernchef. Er brachte das Unternehmen 1992 an die Börse. Der scheidende Jim Donald stand seit Frühjahr 2005 an der Spitze von Starbucks. Mit seiner Rückkehr in den Chefsessel folgt Schultz dem Beispiel anderer prominenter US-Firmen: So übernahmen zuletzt angesichts von Krisen der Gründer des Computerbauers Dell, Michael Dell Chart zeigen, und Jerry Yang, der Mitgründer von Yahoo Chart zeigen, wieder das Ruder in ihren Konzernen.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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