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08.01.2008
 

Starbucks

Chef gefeuert, Gründer wieder da

Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat einen neuen Chef. Unternehmensgründer Howard Schultz ersetzt überraschend den bisherigen CEO Jim Donald. Damit zieht der Kaffeekonzern nach Jahren der ungezügelten Expansion die Notbremse. Schultz soll die angeschlagene Kaffeehauskette nun aus der Krise führen.

Seattle - Die amerikanische Kaffeehaus-Kette Starbucks Chart zeigen tauscht wegen des nachlassenden Wachstums und dem damit einhergehenden zunehmenden Wertverlust der Aktie ihren Chef aus. Unternehmensmitgründer Howard Schultz übernimmt mit sofortiger Wirkung erneut die Führung des Unternehmens. Der bisherige Konzernchef Jim Donald verlasse den Kaffeekonzern, teilte Starbucks am Montag nach Börsenschluss überraschend mit.

Nicht länger Sturbucks-Chef: Manager Donald
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AP

Nicht länger Sturbucks-Chef: Manager Donald

In den USA sollen schlecht laufende Läden geschlossen werden und weniger neue Geschäfte öffnen als bisher geplant. Denn Starbucks spürt die Grenzen seiner raschen Expansion der vergangenen Jahre. Besonders auf dem US-Heimatmarkt hat das Unternehmen Mühe, sein hohes Wachstumstempo beizubehalten. Überdies kommen Starbucks zunehmend Wettbewerber wie McDonald's Chart zeigen in die Quere, die ihr Kaffee- und Frühstücksgeschäft massiv ausweiten. So will McDonald's aktuellen Berichten zufolge in diesem Jahr in allen US-Filialen sowie in weiteren Restaurants weltweit spezielle Kaffeetheken einrichten.

"In mancher Hinsicht sind wir Opfer unseres Erfolgs geworden", räumte der 55-jährige Schultz in einer Telefonkonferenz ein. Er habe das Amt auf längere Sicht übernommen. Starbucks müsse sich in einem Strategiewechsel wieder auf seine Wurzeln besinnen, sagte Schultz, der in Doppelfunktion sein Amt als Verwaltungsratschef behält.

Der Wechsel an der Unternehmensspitze soll nur ein Teil eines umfassenden Reformprogramms sein. Gelder, die eigentlich für die Expansion in den USA vorgesehen waren, sollen in das internationale Wachstum des Konzerns umgeleitet werden. Schultz weiß, dass seine Aufgabe schwierig wird. In einem Interview gab er sich auffällig kleinlaut. "Am Ende des Tages haben wir das Problem selbst geschaffen", zitiert das "Wall Street Journal" den Manager. "Ich bin gewissermaßen Teil dessen, was passiert ist", fügt er hinzu. Es habe auch noch keinen Königsweg für die Lösung.

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