Von Karsten Langer
Hamburg - Die angehenden Akademiker in Europa haben klare Vorstellungen, bei welchem Arbeitgeber sie am liebsten arbeiten wollen: Platz eins des Rankings der attraktivsten Arbeitgeber bei den BWLern nimmt - wie schon im vorigen Jahr - L'Oréal
ein. Dieses Ergebnis des 5. European Student Barometer des Berliner Trendence-Instituts ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass der französische Kosmetikkonzern europaweite Rekrutierungsaktivitäten unternimmt.
Gute Aussichten: Talente haben gute Chancen, einen Job bei ihrem Wunschkonzern zu finden
Langfristig gesehen haben vor allem die Handelsunternehmen und Konsumgüterhersteller bei den angehenden Wirtschaftswissenschaftlern stark an Attraktivität gewonnen. So sind beispielsweise die Unternehmen Coca Cola und Adidas
in den letzten fünf Jahren in der Gunst der Studierenden kontinuierlich gestiegen.
Bei den europäischen Studierenden der technischen Studiengänge liegt IBM
an erster Stelle des Rankings der Top-Arbeitgeber, gefolgt von Microsoft
und BMW
. Intel
wählten die Befragten auf den fünften Platz hinter Apple
auf Rang vier.
Deutsche Konzerne sanken insgesamt in der Gunst der angehenden Absolventen; das gilt sowohl für die Wirtschaftswissenschaftler als auch für die Ingenieure. Bei Akademikern der technischen Fachrichtungen hat vor allem das Image von Siemens
gelitten: Der Technologiekonzern stürzte um sechs Ränge vom dritten auf den neunten Platz. Während BMW
und Porsche
nur einen Rang abgeben mussten (BMW von zwei auf drei, Porsche von sieben auf acht), erwischte es Daimler
, Bosch und SAP
wesentlich härter: Daimler rutschte vom 18. auf den 30. Platz, Bosch vom 24. auf den 46. und SAP vom 28. auf den 36. Rang.
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