"Es wurde ihr ja leicht gemacht"
Weil die 39-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte, forderte der Verteidiger eine Freiheitsstrafe von drei Jahren für die ehemalige Heros-Prokuristin.
"Es wurde ihr ja auch leicht gemacht. Das Geld lag herum, Heros war ein Selbstbedienungsladen", sagte er in seinem Plädoyer. Zudem habe seine Mandantin auf Anweisung gehandelt und sei unter Druck gesetzt worden.
Der Firmengründer Karl-Heinz Weis und drei weitere Manager waren im Mai wegen Untreue zu Haftstrafen zwischen sechseinhalb und zehn Jahren verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts hatten sie Finanzlöcher bei Heros gestopft und Millionensummen in die eigene Tasche gewirtschaftet.
Insgesamt gibt es 469 Millionen Euro offene Forderungen aus dem Insolvenzverfahren. Das Urteil für die beiden Prokuristinnen wird am Freitag gesprochen.
manager-magazin.de mit Material von dpa
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