5. Gestaltungsprozess der Aufbauorganisation
Dieser ist als mehrstufiger Prozess zu verstehen.
a) Aufgabenanalyse: In diesem ersten Schritt werden Gesamtaufgaben in Teilaufgaben zerlegt, aber beispielsweise auch die notwendigen Informationen mit dem Ziel geordnet, den Informationsbedarf zu erkennen. Die Gliederung kann beispielsweise nach der Verrichtung, dem Objekt, der Zweckbeziehung, der Phasen des Führungsprozesses, dem Rang in der Hierarchiestufe oder nach Sachmitteln und Raum erfolgen.
Aufbauorganisation - Basistruktur von Unternehmensgründu=iso-8859-1Qngen_-_Lexikon_Kollmann.ppt Quelle: Lexikon Kollmann
b) Aufgabensynthese: Sie ist die eigentliche organisatorische Tätigkeit. Die in der Aufgabenanalyse ermittelten Teilaufgaben werden zu sinnvollen Aufgabenkomplexen zusammengefasst und gedachten Aufgabenträgern zugeordnet. Gleichzeitig werden die benötigten Entscheidungskompetenzen zugewiesen. Zusammenfassungskriterien können analog der Aufgabensynthese beispielsweise gleiche Objekte, gleiche Verrichtungen, oder räumliche und zeitliche Aspekte sein. Bestimmend für diesen Prozess sind situative, unternehmensinterne (zum Beispiel Unternehmenskultur, -größe, Rechtsform) also auch unternehmensexterne Faktoren (beispielsweise Gesetze, Arbeitsmarkt, Konkurrenz).
Die Herausforderung liegt darin, dass die Verteilung unter Berücksichtigung aller oben genannten Gestaltungselemente so erfolgen muss, dass die Ressourcen optimal ausgenutzt werden und das Zusammenspiel reibungsarm verläuft. Auf Unternehmensebene müssen die Aktivitäten der einzelnen Teileinheiten optimalerweise so kombiniert und koordiniert werden, dass durch das Zusammenspiel ein Zusatznutzen im Hinblick auf die Erreichung der Unternehmensziele generiert werden kann. Beispielhaft seien dazu einige Organisationsprinzipien angeführt.
c) Organisationsprinzipien:
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