Karrieremanager magazin RSS  - Karriere - Karriere


25.04.2005
Twitter GooglePlus Facebook

Karrierefaktoren

"Eliten produzieren Eliten"

Von Martin Scheele

2. Teil: "Karriere ist ein Stück männlich"

mm.de: Welche Begründung haben Sie dafür?

Zur Großansicht

Wolfgang Mayrhofer, Michael Meyer, Johannes Steyrer: "Macht? Erfolg? Reich? Glücklich? Einflussfaktoren auf Karrieren"; Linde Verlag, Wien 2005, 280 Seiten, 24,90 Euro.

Buch bestellen
Mayrhofer: Die niederschmetternde Variante lautet: Frauen haben sich damit abgefunden, dass sie objektiv weniger erfolgreich Karriere machen als Männer, sich aber für das Gefühl etwas zurechtzimmern. Die positivere Interpretation lautet: Frauen sind stärker in der Lage, sich von den klassischen objektiven Erfolgsmaßstäben zu lösen und schätzen eher andere Faktoren wie eine ausgewogene Work-Life-Balance. Das könnte man schon fast als Startvorteil verstehen, da die klassischen Erfolgsfaktoren mehr und mehr in der Ablösung begriffen sind.

mm.de: Zugespitzt gefragt: Hat Karriere ein Geschlecht?

Mayrhofer: Zynisch gesprochen: Ja! Karriere ist ein Stück männlich. Männer haben im Schnitt deutliche Vorteile, was späteres Einkommen angeht. Im absoluten Topmanagement ist dies allerdings nicht mehr so. Wie eine Studie der amerikanischen Kollegin Susan Adams und ihrer Kollegen ergab, die die Einkommen der CEOs von 1500 großen amerikanischen Unternehmen verglich, gibt es keinen Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern. Weibliche CEOs verdienen im Endeffekt sogar mehr.

Die Erfolgsformel

In einer umfassenden Studie analysiert die Wirtschaftsuni Wien die Karrierewege deutsch- sprachiger Manager in den vergangenen Jahrzehnten. Die Ergebnisse zeigen, was wirklich zählt auf dem Weg an die Spitze. Eine detaillierte Analyse der Faktoren für den Karriereerfolg lesen Sie exklusiv im aktuellen manager magazin 05/2005 ab Seite 172.
mm.de: Welcher Faktor hat das größte Gewicht für die Karriere?

Mayrhofer: Wir haben als Einflussfaktoren für das Verhältnis von subjektivem und objektivem Karriereerfolg das Geschlecht, den sozioökonomischen Hintergrund und verschiedene personenbezogene Merkmale zu Grunde gelegt.

Dabei ist ganz deutlich geworden, dass Führungsmotivation den größten Einfluss hat. Personen, die also sehr gewillt sind, Führungsverantwortung zu übernehmen, sind objektiv wie subjektiv erfolgreicher. Anders gesagt: Führungsmotivation fördert den objektiven und den subjektiven Karriereerfolg. Dagegen ist der Einfluss der Leistungsmotivation, Gewissenhaftigkeit, emotionaler Stabilität, Kontaktfähigkeit und Flexibilität auf objektive Merkmale des Karriereerfolgs zwar nachweisbar, aber nicht sehr hoch.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Vorstandsassistenten
Karriere am Puls der Macht
Golfballtaucher
Der nasse Riese und sein weißes Gold
Kultberater
McKinseys milliardenschweres Netzwerk
Uni-Präsident über den Bachelor
"Hochschulen sind keine Lernfabriken"

© manager magazin online 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIO Contor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre Klinik Medführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apotheken imedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken