Nur die wenigsten der befragten Studierenden, nämlich 29 Prozent, bestreiten ihre studentische Existenz, ohne zu jobben oder einer berufsähnlichen Tätigkeit nachzugehen.
Gut zwei Drittel hingegen sind mehr oder weniger erwerbstätig: Für 36 Prozent dient das Jobben purem Gelderwerb zur Finanzierung des Studiums, 16 Prozent haben Gelegenheit, eine am Studienziel ausgerichtete, bezahlte Tätigkeit zu verrichten, für noch einmal ebenso viele (16 Prozent) trifft beides (abwechselnd oder gleichermaßen) zu - jobben sowie ein berufsorientiertes Arbeiten. Mit der Zahl der Semester sinkt die Zahl aller, die ihr Studium nicht wenigstens teilweise selbst finanzieren müssen, auf 12 Prozent.
Die im Schnitt 24,7 Jahre alten Studierenden leben derzeit zu 51 Prozent in einer festen Beziehung, 3 Prozent sind verheiratet. Partnerschaftlich ungebunden sind 42 Prozent. Verantwortung für ein Kind haben 3 Prozent.
Während für 34 Prozent der Kinderwunsch in der augenblicklichen Lebensphase nicht aktuell ist, sprechen sich 7 Prozent (ähnlich viele Studentinnen wie Studenten) entschlossen gegen eigene Kinder aus. Wer Positionen dazwischen einnimmt, tendiert keineswegs zur Mini-Familie. Später nur ein Kind haben zu wollen, ist mit 2 Prozent absolute Minderheitsmeinung. Den relativ meisten (26 Prozent) schwebt das Modell der Zweikinder-Familie vor. All jene aber zusammengefasst, die sich drei Kinder oder mehr wünschen, bilden mit insgesamt 27 Prozent eine ähnlich große Gruppe.
Die Studentinnen äußern zwar nur zu 25 Prozent solch einen zahlreichen Kinderwunsch (gegenüber Studenten mit 30 Prozent), keineswegs bestätigt sich hier aber die in einigen Studien behauptete Tendenz, wonach gegenwärtig um die 40 Prozent der Akademikerinnen auf ein eigenes Kind verzichten. Für die große Mehrheit unter der jüngeren Frauengeneration ist der Kinderwunsch allenfalls auf eine spätere Zeit verschoben, die Lebensplanung schließt eigene Kinder mit ein, wenn auch die spätere Realisierung des Kinderwunsches auf einem anderen Blatt stehen mag.
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