Potsdam - Auch wenn in Deutschland die Gleichberechtigung
auf den Chefetagen nicht vorankommt: An der Spitze von Weltkonzernen
wie Ebay
und Hewlett-Packard
stehen Frauen.
Zwei, die sich mögen: Steve Ballmer CEO von Microsoft (r.) und Meg Whitman
2003 ersteigerte die Ebay-Gemeinde weltweit Waren im Wert von etwa 20 Milliarden Dollar. 400 Millionen davon blieben als Nettoerlös in der Ebay-Kasse. Ihre Hemdsärmeligkeit habe sich Whitman bewahrt, auch im Höhenflug seien ihr Chefallüren fremd.
"Nur" auf Platz zwei ist Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina zu finden. Sie steht für jährlich zweistellige Zuwachsraten des zweitgrößten Computerunternehmens der Welt.
Dass sie die Vorzeigemanagerin Amerikas ist und jahrelang die Liste der mächtigsten Business-Frauen des US-Wirtschaftsmagazins "Fortune" anführte, beeindruckt die 50-Jährige nicht: "Ich wäre lieber ein Vorbild für beide Geschlechter als nur für Frauen."
Die Bronzemedaille geht an die mächtigste Frau der Wall Street,
die 40-jährige Citigroup
-Finanzchefin Sallie Krawcheck. Auf den
weiteren Plätzen folgen die spanische Bankerin Ana Patricia Botín
(Banco Santander
), die französische Energiemanagerin "Atom-Anne"
Lauvergeon (Areva), Avon-Geschäftsführerin Andrea Jung und
Generaldirektorin Xie Qihua (Shanghai Baosteel Group).
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