Von Klaus Werle
Was "Erfolgstreiber" und "Erfolgskiller" unterscheidet
Harte Wertekulturen sind "Erfolgskiller". Unternehmen in Deutschland haben eine ausgeprägte Leistungskultur mit hoher Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. Geschäftserfolg entsteht, wenn die Mitarbeiter voll und ganz in ihrer Arbeit aufgehen, ohne dabei persönliche Grenzen zu überschreiten, eine klare Vision des Unternehmens gelebt und gleichzeitig mit ausgeprägter Tradition gearbeitet wird.
Doch wird der mögliche Geschäftserfolg aus der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter durch zu viel Verantwortung für den Einzelnen, Kontrolle, starre Strukturen und Hierarchie wieder zunichte gemacht.
| Sind Sie ein guter Chef? | ||||
| ... der "Erfolgstreiber" fördert | ... der Erfolgs-Killer fordert | |||
| ist visions- und begeisterungsfähig | setzt eher auf Zahlenziele als auf Visionen | |||
| formuliert eine starke Vision, die er klar kommuniziert | motiviert zu Leistung ausschließlich mit Bonus und Prämien | |||
| lässt Raum für Entwicklung der Mitarbeiter | ein Machtmensch, Entscheidungen werden von oben gefällt, übt Druck aus | |||
| lässt sich von neuen Ideen inspirieren | setzt auf internen Wettbewerb mit viel Planung und Kontrolle | |||
| fördert Mitarbeiter-Qualifikation, sieht in Fehlern die Chancen | ist ein "Performance-Jäger", lässt keine Fehler zu | |||
| ist mutig, geht neue Wege auch mit Risiko | ||||
| gestaltet das Arbeitsumfeld ansprechend, Architektur und Design sind wichtig | ||||
| akzeptiert persönliche Grenzen bei seinen Mitarbeitern und bei sich selbst | ||||
| Quelle: Deep White | ||||
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