Von Martin Scheele
Die Bundeswehr mit Dienstkleidung versorgen
Angst vor Terroranschlägen und die weltweit schwache Konjunktur machen die Lage der Spediteure allerdings nicht einfacher und erfordern pfiffige Ideen. Da passt es gut, dass das Führungsduo als gewitzt und clever gilt. Des Öfteren sie Marktlücken ausfindig gemacht.
Spediteur mit Tradition: Uralt-Lastwagen von Hellmann
Mittlerweile wurde DPD allerdings an die französische La Poste verkauft. Dafür haben sich die beiden Vetter einen Großauftrag gesichert: Ihr Konzern versorgt die Bundeswehr mit Dienstkleidung.
Golfen mit Handicap 10
Die Zukunft der Spedition sieht Klaus Hellmann in der Nutzung der Informationstechnik. Deswegen hat der Konzern eine eigene IT-Firma gegründet. Mit der eigens programmierten Software kommunizieren alle Mitarbeiter, ob in Osnabrück, Moskau oder Bangkok.
"Ich habe das Glück, noch regelmäßig zum Kunden zu gehen. Die meisten wollen persönlich mit einem Logistikunternehmer sprechen", sagte Osnabrücks Klaus Hellmann einst der "Welt am Sonntag".
Die Leidenschaft, die er für den Beruf zeigt, beweist der Unternehmenslenker ebenfalls beim Sport - auch wenn er die Sparte gewechselt hat: "Früher habe ich Squash gespielt, jetzt ist es Golf mit Handicap 10."
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