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06.08.2004
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Gehälter

Was Bachelor- und Masterabsolventen verdienen

3. Teil: Gehaltssprung bei Berufserfahrung

Da wundert es nicht, dass es die Mehrheit der Bachelor- und Masterabsolventen in große, meist international tätige Unternehmen zieht: Gut zwei Drittel aller Bachelor- und Masterabsolventen arbeiten in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Dagegen arbeiten nur etwa 60 Prozent aller Universitätsabsolventen in ähnlich großen Unternehmen, sogar nur die Hälfte aller Fachhochschulabsolventen.

  Nach fünf bis zehn Jahren:  Gehälter bei viel Berufserfahrung
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Nach fünf bis zehn Jahren: Gehälter bei viel Berufserfahrung

Bei den Gehältern zeigt sich zumindest bei den Einstiegsgehältern momentan noch ein relativ gleichberechtigtes Nebeneinander von klassischen und neuen Abschlüssen. Die Unterschiede bei den Einstiegsgehältern sind gering, wie PersonalMarkt ermittelte. Mit einem Fachhochschuldiplom in der Tasche kommt der Berufseinsteiger auf ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 35.900 Euro, mit Universitätsdiplom auf 39.400 Euro. Ein Bachelor bringt ein Einstiegsgehalt von durchschnittlich 34.600 Euro, ein Master rund 39.700 Euro.

Nach zwei bis fünf Jahren Berufserfahrung prescht der Masterabsolvent allerdings vor: Er kann sein durchschnittliches Gehalt auf 49.800 Euro steigern. Der Universitätsabsolvent mit Diplom kommt auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 47.500 Euro, der FH-Absolvent auf rund 42.000 Euro und der Bachelor auf 40.300 Euro. Dieser Trend setzt sich nach fünf bis zehn Jahren Berufserfahrung fort.

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DER SPIEGEL

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Zu beachten ist dabei allerdings, dass es bisher recht wenige Bachelor- und Masterabsolventen gibt, die ihre akademische Ausbildung komplett in Deutschland absolviert haben. Die Studiengänge sind an den meisten Hochschulen noch jung und entlassen erst allmählich ihre Studenten ins Berufsleben. Welche Chancen oder Startprobleme gerade Bachelor-Absolventen in kleinen und größeren Unternehmen sowie im öffentlichen Dienst tatsächlich haben, wird sich erst richtig zeigen, wenn sie in größerer Zahl auf den Arbeitsmarkt drängen.

Dennoch: Bei allen Vorbehalten zeigen die ersten Erfahrungen, dass die Bachelor- und Masterabsolventen nicht schlecht verdienen. Und noch etwas zeichnet sie aus - sie sind flexibler auf dem Arbeitsmarkt. Auch mit dem bereits berufsqualifizierenden Bachelor-Abschluss können die "grundlagengeschulten Generalisten" einen guten Job ergattern. Gibt es gerade keine guten Jobs, hängen sie einfach einen Masterstudiengang an das erste Studium dran. Und sogar nach einer Phase der Berufstätigkeit kann ein Bachelor für eine wissenschaftliche Weiterbildung an die Hochschule zurückkehren.

Von Heike Friedrichsen, Personalmarkt.de

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