Karrieremanager magazin RSS  - Karriere - Karriere


18.03.2004
Twitter GooglePlus Facebook

Horst Rahe

Der Traumschiff-Kapitän

Von Martin Scheele

2. Teil: Wilde Schlacht gegen die Bremer Vulkan

Im Laufe des Gesprächs verfestigt sich der Eindruck: Der Mann ist ein ständiger Unruheherd, der immer wieder neue Geschäftsideen zündet, diese aber vorher akribisch auf ihre Realisierbarkeit prüft. Und als Idee funktioniert nur das, was eine Verbindung zu Wasser und zum Tourismus aufweist. Wie viele Firmen er genau besitzt? - "Hab ich nicht genau durchgezählt". Eine Prise Koketterie schwingt in seinen Worten häufig mit.

  Zog den Kürzeren im Kampf um die Deutsche Seereederei:  Friedrich Hennemann
DPA

Zog den Kürzeren im Kampf um die Deutsche Seereederei: Friedrich Hennemann

Aufgeteilt hat Rahe sein Imperium in fünf Profitcenter, gebündelt in der Holding Deutsche Seereederei mit Sitz in Rostock. Honeckers Vorzeigebetrieb kaufte Rahe der Treuhand nach einer wilden Schlacht gegen die inzwischen insolvente Bremer Vulkan ab. Ein Standbein dieser Holding ist die Deutsche Immobilien AG, die als Projektentwickler vorwiegend im gewerblichen Bereich aktiv ist. So entstanden Fernsehstudios, Hotels und andere Bauten.

Wenn Rahe über sein Unternehmertum spricht, erwähnt er oft das Wort "Wachstum". So auch bei der Industriegruppe, die sich auf Elektro- und Schalttechnik sowie Schiffsicherheit spezialisiert hat. Diese Sparte baut zudem Schiffsbrücken, unter anderem für die Sietas-Werft. In Kürze will Rahe die Technik nach China exportieren und ein Joint Venture abschließen.

Mit der H. Stinnes Linien GmbH betreibt der Unternehmer einen traditionellen Liniendienst nach Mexiko, in die Karibik, nach Ostafrika und Südafrika. "Bis 2008 wollen wir 35 bis 40 Schiffe bestellen", zeigt Rahe auch hier Wachstumspläne auf. Die Frage bleibt: Wie finanziert er das?

  Perle des Portfolios:  Louis C. Jacob-Hotel in Hamburg
Zur Großansicht

Perle des Portfolios: Louis C. Jacob-Hotel in Hamburg

Der Kaufmann in dem dunkelblauen Einreiher, mit dunkelgrüner Krawatte und goldenen Manschettenknöpfen, legt Wert darauf, dass bei aller Expansion das Eigenkapital 30 Prozent vom Gesamtkapital beträgt. Finanzierungshilfe erfährt er unter anderem vom Emissionshaus Salomon & Partner, an dem er sich jüngst beteiligt hat.

Unter dem Namen Arkona firmieren Rahes Aktivitäten im Hotel- und Resortbereich. Auch dieses Geschäft beabsichtigt er auszubauen. Im hart umkämpften Wellnessmarkt will er mit ordentlicher medizinischer Beratung punkten.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Vorstandsassistenten
Karriere am Puls der Macht
Golfballtaucher
Der nasse Riese und sein weißes Gold
Kultberater
McKinseys milliardenschweres Netzwerk
Uni-Präsident über den Bachelor
"Hochschulen sind keine Lernfabriken"

© manager magazin online 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken