Von Karsten Langer
Wien - Niki Lauda ist wieder da. Nicht als Rennfahrer, nicht als Pilot und nicht als Moderator irgendeiner Rennsendung.
Wittert Morgenluft mit neuer Geschäftsidee: Niki Lauda
Einen Haken hat die Großtat allerdings: Wer einen Wagen ordert, muss mindestens 30 Kilometer Fahrstrecke nachweisen. Gebucht werden können die Kleinstwagen im Internet. Sie sind Vollkasko versichert, die maximale Mietdauer beträgt drei Tage.
Lauda, der Siegfried aus der Nibelungen-Sage
Lauda geht davon aus, dass ihm die Kunden die Wagen buchstäblich aus der Hand reißen. Sollte sein Konzept aufgehen, will er erst nach Linz und Salzburg, später nach Spanien expandieren. Wie immer zeigt sich Lauda absolut überzeugt von seiner Idee. Das war schon in der Vergangenheit so.
Niki Lauda ist wie Siegfried, der Drachentöter. Unverletzlich - abgesehen von einer kleinen Stelle auf dem Schulterblatt, die er freilich selbst nicht sieht. Alle Niederschläge und Lebenskrisen hat der gebürtige Österreicher bisher mit augenscheinlich innerer Größe gemeistert.
Als er 1976 auf dem Nürburgring verunglückte, kam er nach eigenem Urteil "glimpflich davon". "Nur ein Teil des Kopfes, nicht gleich das ganze Hirn sei zum Glück verbrannt", so Lauda sarkastisch. Später nannte Lauda den Unfall "ein Grillfest".
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