Freiheit für die Kästchendenker
Keine Sorge! Das hier ist kein Wutbuch oder die neueste Auflage der Führungsschelte. Es geht um die Lösung eines Problems mit vielen Facetten, das alle Managementwellen der letzten Jahre unbeschadet überdauert hat.
Weder die Diskussion über Prozessmanagement noch flache Strukturen oder virtuelle Organisationen haben die Kästchendenker aus ihren Silos befreit. Natürlich liegt das bisweilen auch am mangelnden Willen zum Ausbruch - haben wir nicht alle ein wenig vom Silo-Virus in unseren Adern?
Und damit kommen wir zum springenden Punkt. Eine Prise Bereichsdenken belebt jede betriebliche Tafelrunde. Das gilt so lange, wie jeder noch die Kompetenz der anderen zu schätzen weiß und das Gesamtziel nicht aus den Augen verliert. Fängt man aber an, sich mit Absicht auf die Füße zu treten und allein die eigene Karriere mit Tunnelblick zu verfolgen, wird es bitter. Es wird bitter für jeden Einzelnen und vor allem bitter für das Unternehmen.
Hier setzt dieses Buch an. Es untersucht die wichtigsten Brüche im Knochenbau der Unternehmen. Dabei wird nicht mit Leichenbittermiene seziert, sondern mit einem Augenzwinkern auch jedem Einzelnen der Spiegel vorgehalten. Viele Praxisfälle werden wie die Teile eines Puzzles ein Gesamtbild ergeben. Das Buch liefert den passenden Rahmen. Die systematische Analyse der Ursachen und der Folgen der internen Brüche gehört ebenso dazu wie die Steckbriefe der wichtigsten Akteure.
Auf diese Diagnose folgt die Therapie. Sie beginnt mit dem Wechsel der Perspektive, der den Einzelnen aus den Kästchen herausführen wird. Zentrales Instrument ist der Bruchstellenfilter, den Sie auch ohne Beraterhilfe und ohne englisches Wörterbuch spielend leicht einsetzen können.
Das gilt unabhängig davon, ob Sie als Führungskraft oder Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen die Gräben überbrücken. Natürlich werden Sie den Bruchstellenfilter nicht nur als Konzept, sondern auch in der Umsetzung erleben. Dazu bietet sich der Innovationsprozess als interner Hürdenlauf mit zahlreichen Stolperfallen geradezu an.
Auch der Blick über die Bruchstellen an den Unternehmensgrenzen wird nicht fehlen. Zum Abschluss begleiten Sie dann den ausgebildeten Bruchstellenmanager bei seinem Weg über die Gräben.
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