Frankfurt/Main - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat mit Blick auf den bevorstehenden Strafprozess wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone seine Haltung bekräftigt.
Alle Rechtsgutachten belegten, dass er sich als damaliger Mannesmann-Aufsichtsrat nichts vorzuwerfen habe, sagte Ackermann am Rande einer Bankenkonferenz in Frankfurt am Main.
Auf die Frage, ob er im Falle einer Verurteilung zurücktrete,
sagte Ackermann erneut, der Aufsichtsrat habe ihn gebeten, seine
Verantwortung für die Deutsche Bank
auch dann fortzuführen. Bereits
früher hatte Ackermann betont, eine mögliche Verhandlung im Amt
durchstehen zu wollen.
Ackermann sowie fünf weitere frühere Mannesmann-Manager- oder Aufsichtsräte waren Ende Februar von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Untreue oder Beihilfe zur Untreue angeklagt worden. Unter den Beklagten sind auch der frühere Mannesmann-Chef Klaus Esser und der ehemalige IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel.
Ihnen wird im Zusammenhang mit der Mannesmann-Übernahme durch den britischen
Mobilfunkkonzern Vodafone
Anfang 2000 vorgeworfen, übermäßig hohe
Millionen-Abfindungen erhalten oder genehmigt zu haben.
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