Freitag, 26. August 2016

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Software-Gigant prüft Einstieg bei Internet-Dino Microsoft lotet Rettungsaktion für Yahoo aus

Links, rechts oder geradeaus: Yahoo-CEO Marissa Mayer muss ihren Investoren schleunigst Orientierung geben.

Microsoft berät Insidern zufolge mit Investoren über einen Finanzierungsbeitrag für den Kauf deskriselnden Internet-Pioniers Yahoo. Die Gespräche mit führenden Microsoft-Managern befänden sich in einem sehr frühen Stadium und seien auf

Initiative der an Yahoo interessierten Finanzinvestoren zustande gekommen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Microsoft sei vor allem daran interessiert, die mit Yahoo seit langem bestehenden Vereinbarungen im Suchmaschinengeschäft und im Werbebereich zu erhalten. Microsoft lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet gleich einen ganzen Reigen an Interessenten, die zum Teil Kontakt zu Microsoft aufgenommen hätten: Die Finanzinvestoren Bain Capital, KKR und TPG Capital sowie die Kommunikationsspezialisten Verizon, Comcast und AT&T.

Angesichts der Dominanz der Rivalen Google und Facebook ist Yahoo immer mehr ins Hintertreffen geraten. Der Konzern plante zuletzt eine Abspaltung des schwächelnden Internet-Kerngeschäfts, darunter die Suchenmaschinen-, Mail- und Nachrichtendienste. Am milliardenschweren Anteil am chinesischen Amazon -Rivalen Alibaba, der als sein Kronjuwel gilt, soll festgehalten werden.

Zuletzt war Yahoo-Chefin Marissa Mayer akut in Bedrängnis geraten: Investor Starboard Value plant den Austausch des kompletten Führungsgremiums (Board of Directors), was auch das Ende Mayers bedeuten würde.

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Foto: AP/dpa

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Reuters, soc

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